Martin Balcer - Rechtsanwalt und Spielerberater

Martin Balcer - Rechtsanwalt und Spielerberater

Herr Balcer, unser letztes Interview ist schon lange her und wir wissen, dass Sie zuletzt nur schwer erreichbar und viel unterwegs waren. Können Sie uns über interessante Neuigkeiten berichten?

 

Das ist richtig, die vergangenen Wochen waren sowohl für mich als auch für unsere Scouts sehr arbeitsintensiv. So ist es immer vor und während der Transferperiode. Obwohl es in dieser Branche eigentlich keinen Zeitraum gibt, in dem man sich zurücklehnen und die Beine hochlegen kann. 
 
Welchen Schwerpunkt legen Sie bei Ihrer Arbeit?

 

Unser Hauptaugenmerk liegt auf jungen, talentierten Spielern mit polnischer Herkunft.

 

Wir wissen, dass sich in Ihrem Notizbuch viele Namen von interessanten Talenten aus Polen befinden sowie von Jungs polnischer Herkunft, die bereits im Ausland spielen. Wie viele von ihnen landen schließlich bei bekannten, renommierten Vereinen?

 

Reelle Chancen haben nur wenige. Deshalb bemühen wir uns, durch eine sorgfältige und verlässliche Auswahl diejenigen Spieler herauszufiltern, die einerseits ein großes Entwicklungspotenzial und andererseits auch weitere Parameter besitzen, um den Kriterien gerecht zu werden, die sowohl von uns als auch von den Vereinen erwartet werden. Dann besteht eine hohe Erfolgswahrscheinlichkeit und die Jungs sind in der Lage, die an sie gestellten Erwartungen auch zu erfüllen. Unsere Messlatte bei der Spielerauswahl hängt sehr hoch und wir sind gegenüber den Jungs stets ehrlich in der Bewertung – nur so können wir seriös gegenüber den Spielern, Eltern und Vereinen auftreten und von vornherein verhindern, dass sich die Spieler unrealistische Hoffnungen machen.

 

Können Sie uns den Auswahlprozess ein wenig detaillierter beschreiben? Welche Kriterien sind für Sie und Ihr Team einerseits und für die Vereine andererseits für die Entscheidung wichtig, ob ein junger Spieler aus Polen geeignet ist, seine Laufbahn in Deutschland fortzusetzen?

 

Natürlich sind die fußballerischen Fähigkeiten und das Potenzial für die weitere sportliche Entwicklung absolute Grundvoraussetzungen. Das ist aber nicht alles, denn es spielen auch viele andere Faktoren eine wichtige Rolle. Die Schulbildung, Respekt, das richtige Maß an Bescheidenheit, die realistische Einschätzung der eigenen Fähigkeiten und nicht zuletzt eine hoher Grad an Motivation, sich kontinuierlich verbessern zu wollen. Im Ergebnis zählt für uns ein sportlich interessantes Gesamtpaket und einwandfreie Charaktereigenschaften – und eben nicht nur die Tatsache, dass ein Junge gut „kicken“ kann. Aus Erfahrung kann ich sagen, dass es die Vereine genauso sehen und deshalb ist die richtige Auswahl der Spieler, mit denen wir langfristig zusammenarbeiten, so wichtig. In diesem Zusammenhang ist für uns auch die Meinung der Eltern der Spieler von elementarer Bedeutung. Denn ihre Unterstützung und Zustimmung bei der Planung der Laufbahn ihrer Söhne ist unerlässlich für eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Deshalb führen wir mit den Eltern stets offene und ehrliche Gespräche, um ihre Sicht der Dinge kennen zu lernen und von unserer Seite aus die Möglichkeiten für ihre Söhne realistisch aufzuzeigen. Hierbei freue ich mich darüber, dass wir immer öfter Eltern begegnen, die ihre Jungs sehr objektiv einschätzen. Manchmal gibt es aber auch Eltern, die zu fürsorglich sind, was ich als Vater jedoch zumindest teilweise nachvollziehen kann. Und obwohl es schwierig ist, müssen sich diese Eltern damit abfinden, dass aus „ihrem kleinen Jungen“ langsam ein junger Mann wird. Dennoch dürfen wir nicht vergessen, dass wir es noch mit Jugendlichen zu tun haben, die in der Entwicklung stecken - mit allen damit verbundenen Problemen und Schwächen. Für uns ist klar, dass wir im Rahmen der Zusammenarbeit mit den Spielern auch eine große Verantwortung für deren Zukunft übernehmen. Gerade deshalb gehen wir an unsere Aufgabe mit höchster Professionalität heran und sind uns dessen bewusst, dass bei diesen jungen Menschen ein Wohnortwechsel, eine neue Umgebung, ein neues Land, eine neue Sprache durchaus große Herausforderungen darstellen und für ihre Entwicklung nicht immer förderlich sind. Genau darin sehen wir aber unsere Aufgabe, nämlich dem Spieler die nötige Aufmerksamkeit zu widmen und die Unterstützung zu geben, die er in dieser Phase braucht, um sich auf seine weitere Entwicklung zu konzentrieren und sich dabei auch wohl zu fühlen. Deshalb ist es auch wichtig, bereits im Vorwege möglichst viele Informationen über den Spieler einzuholen, den aktuellen und vorherigen Trainer des Spielers zu kontaktieren und bemüht zu sein, auch etwas über die außersportlichen Interessen und Charaktereigenschaften des Spielers zu erfahren.

 

Konnten Sie bei Ihren Beobachtungen neue interessante Spieler entdecken?

 

Für uns sind es keine "neuen" Spieler – vielmehr sind es Jungs, die wir schon länger im Fokus hatten und die eine hervorragende Entwicklung genommen haben. Ich muss allerdings zugeben, dass uns  im Rahmen der letzten Beobachtungen auch zwei Jungs aufgefallen sind, die wir bisher nicht auf dem Zettel hatten. Insgesamt sind wir derzeit an vier talentierten Spielern konkret interessiert und sind davon überzeugt, dass diese Jungs gute Chancen haben, ihre Fähigkeiten auch auf hohem Niveau unter Beweis zu stellen – auch in Deutschland. Allerdings wollen wir auch sicherstellen, dass unser Handeln und die getroffenen Entscheidungen im Einklang mit der Philosophie der Vereine stehen, bei denen die Spieler ausgebildet wurden, denn die Jungs haben diesen Clubs eine Menge zu verdanken.
 
Stehen „nur“ diese vier Spieler im Mittelpunkt Ihres Interesses? Wie wir erfahren haben, wird Ihre Rechtsanwaltskanzlei von vielen Eltern direkt kontaktiert und auch Ihre Scouts erhalten regelmäßig Anfragen von Spielern, die gern mit Ihnen zusammenarbeiten würden - welche Kriterien sind für Sie bezüglich einer potenziellen Zusammenarbeit entscheidend?

 

Neben den bereits genannten Kriterien, halten wir uns konsequent an die Maxime: "Qualität statt Quantität!" Wir sind absolut davon überzeugt, dass dieser Ansatz eine hohe Erfolgsquote garantiert. Deshalb lehnen wir auch eine Zusammenarbeit mit Spielern,  die wir nicht persönlich kennen, von vornherein ab. Ein interessanter Lebenslauf ist lediglich ein kleines Puzzleteil und lässt allein keine seriöse und verlässliche Beurteilung über den Spieler zu. Unsere Scouts folgen strikt nach den o.g. Kriterien und beobachten die für uns interessanten Spieler immer live vor Ort – oft sogar mehrmals. Den direkten Kontakt zwischen den Spielern / Eltern und mir bzw. meinem Partner Marek Citko stellen dann letztendlich unsere Scouts her, wenn wir uns final für einen Spieler aus sportlicher Sicht entschieden haben. Ich bin ein strikter Gegner davon, den Spielern unseriöse Angebote zu unterbreiten nach dem Motto „Schauen wir mal was daraus wird.“

 

"Qualität statt Quantität!" - was bedeutet das genau?

 

Nach einem sorgfältigen, intensiven Scouting, wählen wir 3-4 Spieler pro Jahr aus. Nur einer solchen Anzahl von Spielern können wir das erforderliche Maß an Betreuung garantieren, ihre Entwicklung intensiv begleiten, gemeinsam mit Scouts verschiedener Vereine die Spiele der Jungs besuchen und mit ihnen sowie ihren Eltern kontinuierlich in Kontakt bleiben. Dies unterscheidet uns von vielen Kollegen in der Branche, die in ihrer Arbeit eine andere Vorgehensweise bevorzugen. Es ist nicht meine Aufgabe zu beurteilen, welche Strategie besser ist – das müssen die Spieler gemeinsam mit ihren Eltern entscheiden. Wir sind jedoch zu 100% von unserer Strategie überzeugt und gehen dabei keine Kompromisse ein – es bleibt dabei: "Klasse statt Masse".

 

Würden Sie uns die Namen der Spieler verraten, an denen Sie aktuell interessiert sind?
 
Für uns steht das Wohl der Jungs immer im Vordergrund und deshalb ist es zum jetzigen Zeitpunkt noch zu früh, über Namen zu sprechen. Im Gegensatz zu Deutschland reagieren die Vereine in Polen teilweise sehr sensibel auf Berater, was für mich aus der Sicht der Vereine teilweise verständlich ist.

 

Sie haben Ihre Zusammenarbeit mit Marek Citko erwähnt – können Sie uns diese näher erklären?

 

Marek und mich verbindet eine freundschaftliche und eine geschäftliche Beziehung. Wir agieren als Partner und treffen alle Entscheidungen gemeinsam – für Spieler entscheiden wir uns nur dann, wenn wir beide von Ihnen überzeugt sind. Da unsere Ansichten und die Erwartungshaltung an die Jungs nahezu identisch sind, haben wir oft eine ähnliche Meinung zu einem Spieler. Es kommt aber natürlich auch vor, dass sich unsere Einschätzungen unterscheiden -  dann entscheiden wir uns für die weitere Beobachtung des betreffenden Spielers, um die erforderlichen Informationen einzuholen, die wir für eine einheitliche Entscheidung benötigen. Hierbei spielen auch unsere Scouts eine sehr wichtige Rolle, die in ganz Polen unterwegs sind und für uns eine Vorauswahl treffen, was unsere weitere Arbeit erheblich erleichtert. Sie halten sich konsequent an die Vorgabe "Klasse statt Masse" und haben schon oft ein gutes "Auge" bewiesen. In letzter Zeit arbeiten insbesondere unsere Scouts Gratkowski und Kowalczyk sehr erfolgreich – sie genießen unser volles Vertrauen.
 
Sie waren zuletzt zweimal in Korea und einmal in China – ich weiß, dass das keine Kaffeefahrten waren …

 

Nun ja, das sind doch sehr interessante Länder …

 

Ich gehe davon aus, dass diese Reisen auch mit Fußball zu tun hatten?

 

Wie ich bereits erwähnt habe, liegt unser Hauptaugenmerk zwar auf jungen talentierten Spielern aus Polen. Wenn ich aber von einer seriösen Quelle verlässliche Informationen über andere talentierte Spieler erhalte, dann fliege ich eben auch nach Asien. Es kommt gelegentlich vor, dass mich ein Verein um die Bewertung eines perspektivisch interessanten Spielers bittet – und diese Spieler müssen nicht zwingend polnischer Herkunft sein. Wie man am Beispiel der 1. Bundesliga sieht, werden Spieler aus Asien immer interessanter – sogar für solche starke Ligen wie die Bundesliga. Deshalb gehört es zu meinem Job einfach dazu, auch ein gutes Netzwerk an Kontakten außerhalb der Grenzen Europas zu haben.

 

Sie erwähnten, dass der Fokus Ihrer Arbeit auf polnischer Jugend liegt. Allerdings waren Sie kürzlich in der Presse ziemlich präsent im Zusammenhang mit dem Transfer von Waldemar Sobota, der vom FC Brügge zum FC St. Pauli wechselte.

 

Ja, das stimmt, dieser Transfer lief über mich. Waldek wollte schon immer in Deutschland spielen und St.Pauli war von Beginn an sehr stark an ihm interessiert. Aufgrund der großen Tradition des Clubs, der interessanten Aufgabe, die auf „Waldi“ in Hamburg wartet, der tollen Fans und der Möglichkeit, regelmäßig in der 2. Bundesliga zu spielen, haben wir uns trotz weiterer Angebote ziemlich früh auf den Wechsel zu St. Pauli festgelegt. "Pauli" steht für eine einzigartige Atmosphäre und das wird Waldemar sicher helfen, so schnell wie möglich seine Höchstform zu erreichen, die er noch vor kurzem in Belgien sowie in der polnischen Nationalmannschaft gezeigt hat. Ein extrem wichtiges Argument für den Wechsel zum FC St. Pauli war die Tatsache, dass der polnische Nationaltrainer Adam Nawałka bei einem unserer Gespräche unterstrichen hat, dass er der 1. und 2. Bundesliga einen sehr hohen Stellenwert beimisst - deshalb sind wir überzeugt, dass der FC St. Pauli für Waldek zum jetzigen Zeitpunkt eine sehr gute Option darstellt.

 

Waldemar hat noch einen gültigen Vertrag beim FC Brügge – waren die Gespräche mit den Verantwortlichen vom FC Brügge und dem FC St. Pauli schwierig?

 

Bei dem Treffen in Brügge hatte ich die Gelegenheit, mich davon zu überzeugen, welche hohe Wertschätzung Waldemar beim FC Brügge weiterhin genießt. Die Gespräche verlaufen auf diesem Niveau natürlich sehr professionell – allerdings wollte sich Brügge auf keinen definitiven Transfer einlassen…

 

Können Sie uns hierzu etwas mehr sagen oder ist dies ein Geheimnis?

 

Die Verhandlungen sind vertraulich, so dass ich nicht öffentlich über die Details sprechen werde. Ich kann jedoch sagen, dass Waldemar ein toller Fußballer ist und die sportliche Leitung vom FC Brügge weiterhin an seine Qualitäten glaubt. Deshalb haben sie zuerst „nur“ einer Ausleihe zugestimmt und ließen sich ein Hintertürchen für eine Rückkehr von Waldemar offen. Wie sich die Sache später weiterentwickelt – wir werden sehen. Zunächst wird Waldi für den Rest der Saison beim FC St. Pauli spielen und sich darauf 100% konzentrieren, um dem Verein dabei zu helfen, die Liga zu halten.

 

Kommen wir zum Schluss noch einmal auf die polnischen Talente zurück. Hat sich Ihrer Meinung nach in Polen das Niveau der Ausbildung im Jugendbereich verbessert?

 

Absolut. Die Vereine haben erkannt, wie wichtig die Jugendarbeit ist. Die Nachwuchsleistungszentren investieren immer mehr in diesem Bereich. Vor kurzem hatte ich die Gelegenheit, mir ein paar Spiele polnischer Nachwuchsteams in Deutschland anzuschauen. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir ein Spiel von Lech Posen in Hannover, das die polnischen Jungs 2:0 gewonnen haben. Ich gebe zu, dass ich mir ein Lächeln nicht verkneifen konnte, als ich während und nach dem Spiel die verwunderten Gesichter einiger Kollegen und Scouts aus Deutschland gesehen habe. Sie hätten weder mit solch einem Ergebnis, noch mit so einer dominanten Vorstellung von Lech Posen gerechnet – insbesondere wenn man bedenkt, dass bei Hannover 96 hervorragende Jugendarbeit geleistet wird. Genau bei diesem Spiel haben wir auch einen Jungen gesehen, der über viele tolle Qualitäten verfügt, die ihn durchaus auch für Deutschland interessant machen. Dass in Polen die Talentausbildung deutlich besser geworden ist, sieht man auch an der Anzahl der jungen Spieler, die bereits in der Ekstraklasa spielen – ein sehr gutes Zeichen.

 

Sie sind sehr verschlossen, wenn es um Namen geht. Können Sie uns zumindest einen nennen?

 

Da der Spieler bereits volljährig ist und wir mit ihm schon länger zusammenarbeiten, kann ich hier Krystian Sanocki von Lech Posen nennen. Noch als er Juniorenspieler war, haben wir die Zusammenarbeit mit Krystian und seinen Eltern begonnen. Nur wenige Wochen später war Krystian in Deutschland und hat sich im Rahmen eines Probetrainings beim Hamburger SV sowie bei RB Leipzig vorgestellt. Obwohl er sich sehr ordentlich verkauft hat, haben wir gemeinsam mit meinem Partner und den beteiligten Vereinen entschieden, dass Krystian zunächst weiter bei Lech Posen spielen wird. Wir sind zu der Erkenntnis gekommen, dass dies zum damaligen Zeitpunkt für den Jungen die beste Lösung war. Wie man jetzt sieht, hatten wir Recht: Krystian hat sich die Hinweise der Trainer aus dem Probetraining zu Herzen genommen, hat intensiv an sich gearbeitet und die Erfolge ließen nicht lange auf sich warten. Der Trainer der Profimannschaft Maciej Skorża hat Krystian mit ins Trainingslager in die Türkei mitgenommen, wo er sein außergewöhnliches Talent unter Beweis gestellt hat. Ich bin davon überzeugt, dass Krystian noch in dieser Saison sein Debüt in der Ekstraklasa feiern wird und dass sein Wechsel nach Deutschland nur eine Frage der Zeit ist – vorausgesetzt, dass er weiterhin so professionell an die Sache rangehen wird wie bisher.

 

Können wir einen Termin für ein nächstes Interview vereinbaren, in dem Sie uns vielleicht etwas mehr über die Fortschritte „Ihrer Jungs“ erzählen können?

 

Gern. Wir arbeiten mit Marek und unserem gesamten Scouting-Team konsequent daran, talentierte polnische Spieler zu unterstützen und ihnen zu jedem Zeitpunkt ihrer Laufbahn den richtigen Weg aufzuzeigen. Falls wir mit dem Spieler, den Eltern und den Vereinen eine Einigung in den Gesprächen erzielen, kann ich auch gern mehr zu den Spielern sagen. Allerdings möchte ich unterstreichen, dass Diskretion einen sehr hohen Stellenwert im Rahmen unserer Arbeit  hat. Deshalb bitte ich um Verständnis, wenn ich nicht alle Namen von Spielern nenne, mit denen wir zusammenarbeiten. Nicht jeder Spieler wünscht sich dies und das muss man akzeptieren.

 

Wir wünschen Ihren Spielern viel Erfolg bei der Erreichung der gesteckten Ziele und Ihnen sowie dem gesamten Team erfolgreiche Transfers, von denen nicht nur der Spieler selbst, sondern vielleicht auch die Nachwuchs-Nationalmannschaften Polens profitieren werden.

 

Herzlichen Dank!

 

Das Interview mit dem Rechtsanwalt und Spielerberater Martin Balcer führte Peter Ciper - BundesligaPL@aol.com